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Residenzschloss Arolsen
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Das Residenzschloss Arolsen ist ein barockes Schloss in Bad Arolsen im Kreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen (Deutschland). Das Schloss ist eine Dreiflügelanlage, an die sich ein etwas jüngerer englischer Garten anschließt, dessen zentrales landschaftsarchitektonisches Gestaltungselement ein ausgedehntes Rondell ist. Das Schloss war die Residenz der Fürsten zu Waldeck aus dem Haus Waldeck, von deren Nachfahren es noch heute bewohnt wird. 2009 wurden die seit 1987 andauernden Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Mit dem „Christian Daniel Rauch-Museum“ im Marstall gegenüber dem Residenzschloss wurde 2002 zwischenzeitlich eine weitere kulturelle Einrichtung geschaffen. Das Schloss beherbergt heute ein Museum der Fürstlichen Stiftung, das Führungen durch die Prunksäle und Salons anbietet, eine Ausstellung zur waldeckischen Militärgeschichte, ein städtisches Museum mit wechselnden Ausstellungen, ein Standesamt, und es wird weiterhin von den Nachfahren der Fürstenfamilie bewohnt. In den Sommermonaten werden auf dem Schloss die Arolser Barockfestspiele aufgeführt und im Steinernen Saal Schlosskonzerte gegeben. In einem Teil des Westflügels befindet sich die im deutschen Sprachraum bedeutende Bibliothek Adolf Brehm. Das barocke Treppenhaus, der Gartensaal und der Weiße Saal sind die dominierenden Repräsentationsräume. Im Inneren wurden die Decken mit Stuckarbeiten von dem Mitarbeiter Julius Ludwig Rothweils d. Ä. Andrea Gallasini schmuckvoll barock ausgestattet. Die Deckengemälde von 1721 bis 1722 stammen von dem italienischen Maler Carlo Lodovico Castelli. 1721 fertigte der Kassler Maler Magnus de Quitter die Supraporten für das Pfälzische Zimmer und das Kronprinzenzimmer an. Skulpturen von Christian Daniel Rauch, Ernst Rietschel und Alexander Trippel schmücken die Räume. Die Wohnräume sind mit wertvollen niederländischen Wandteppichen, Möbeln und Gemälden aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet. Im Schloss Arolsen befinden sich das einzige Ölgemälde von Heinrich Aldegrever, Bilder von Martin van Meytens, Ziessens sowie Heinrich und Friedrich August Tischbeins. Bedeutendstes Gemälde ist das Werk Iphigenie erkennt Orest von Wilhelm Tischbein. Über dem Gartensaal liegt der Weiße Saal mit umlaufender Galerie. In einem Seitenflügel befindet sich eine umfangreiche Bibliothek mit altem historisch bedeutsamem Buchbestand sowie eine reichhaltige historische Grafiksammlung. In Schloss Arolsen wird zudem eine umfangreiche Sammlung von Eisenkunstgüssen ausgestellt.
Angelika Sarnowitsch
Schloßstr. 27
34454
Bad Arolsen
(05691) 895526
buchung@schloss-arolsen.de